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Ausgangslage
Bei Amann Girrbach arbeitete ich an digitalen Produkten im dentalen Umfeld – von Software-Oberflächen bis hin zu Maschinen-Interfaces. Die Herausforderung lag darin, komplexe technische Prozesse für unterschiedliche Nutzergruppen verständlich, präzise und konsistent abzubilden.
Zu Beginn gab es nur wenige klare Grundlagen für Zielgruppen, Nutzerführung und übergreifende UI-Strukturen. Gleichzeitig mussten Produkte gestaltet werden, die in einem sehr fachlichen Umfeld funktionieren: für Zahntechniker:innen, Zahnärzt:innen und Anwender:innen mit unterschiedlicher technischer Erfahrung.
Mein Fokus lag darauf,komplexe Workflows besser zu strukturieren, Zielgruppen verständlicher zu machen und Interfaces zu gestalten, die sowohl funktional als auch visuell konsistent in das Produktportfolio passen. -
Lösung
Als Grundlage entwickelte ich Personas auf Basis interner Interviews mit verschiedenen Fachbereichen. Da ich selbst nicht aus dem Dentalbereich kam, half mir dieser Prozess, die Bedürfnisse, Arbeitsweisen und Unterschiede der wichtigsten Nutzergruppen besser zu verstehen.
Darauf aufbauend gestaltete ich mehrere Software- und Maschinen-Interfaces, darunter den Software Manager, das Interface der Ceramill Matron sowie die Oberfläche der Ceramill Map DRS. Dabei arbeitete ich mit vorhandenen Anforderungen, groben Wireframes und fachlichem Input aus Produktmanagement und Entwicklung.
Besonders wichtig war mir, technische Abläufe in klareUser Flows und verständliche Interface-Strukturen zu übersetzen. Bei der Ceramill Map DRS lag der Fokus beispielsweise darauf, dem zentralen 3D-Scan ausreichend Raum zu geben und die Bedienung so ruhig und reduziert wie möglich zu halten. -
Ergebnis
Es entstanden konsistente und nutzerfreundliche Interfaces für verschiedene digitale Produkte und Maschinen im Amann-Girrbach-Portfolio. Die entwickelten Personas halfen dabei, Designentscheidungen stärker an realen Nutzerbedürfnissen auszurichten und fachliche Unterschiede zwischen Zielgruppen besser sichtbar zu machen.
Der Software Manager bündelte installierte Ceramill-Softwareprodukte und Daten aus dem AG.Live-Ökosystem in einer klaren Oberfläche. Für die Ceramill Matron entstand ein helles, reduziertes HMI, das die visuelle Sprache der Maschine unterstützt und eine intuitive Bedienung ermöglicht.
Die Ceramill Map DRS erhielt ein bewusst schlichtes Interface, das den Scanprozess unterstützt, ohne die Nutzer:innen visuell zu überfordern. Insgesamt lag der Schwerpunkt aufstrukturierter Nutzerführung , konsistenter UI-Qualität und verständlichen Abläufen in einem komplexen B2B-Umfeld.